Zentraler Teil des europäischen Friedensprojekts

Der Bologna-Prozess für einen gemeinsamen Hochschulraum ist aus Sicht von Wissenschaftsministerin Angela Dorn ein wichtiger Teil des europäischen Einigungsprozesses. „Wer den gemeinsamen europäischen Gedanken für nationale Alleingänge opfern will, der bringt nicht nur die Wissenschaft in die Sackgasse, sondern auch das größte Friedensprojekt der Nachkriegsgeschichte“, sagte Dorn. „Der Bologna-Prozess ist nicht abgeschlossen, er braucht immer wieder neue Impulse und auch stellenweise Korrekturen. Aber was dieser Prozess sicher nicht braucht, ist eine rückwärtsgewandte Debatte nach dem Motto: Früher war alles besser.“ Fundamentale Angriffe auf den Bologna- Prozess wies Dorn als nationalistisch motiviert zurück. „Globale Herausforderungen wie die Klimakrise, eine nachhaltige Energieversorgung, Migration oder die aktuelle Pandemie bleiben nicht an Landesgrenzen stehen. Lösungen können wir nur gemeinsam erarbeiten.“

Hessen-Suche