Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen fast unverändert

An den hessischen allgemeinbildenden Schulen werden im laufenden Schuljahr 628.810 Kinder und Jugendliche unterrichtet, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Mit einem Plus von 600 blieb die Zahl gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Entwicklung in den einzelnen Schulformen verlief unterschiedlich. Die Grundschulen meldeten mit 221.160 mehr Schülerinnen und Schüler als im Schuljahr 2017/18, das sind 909 mehr als vor einem Jahr. In den integrierten Jahrgangsstufen werden 66.177 Kinder und Jugendliche unterrichtet, das sind 994 mehr. Einen Anstieg um 505 auf 15.499 Schülerinnen und Schüler verzeichneten die Förderstufen. Die Mittelstufenschulen werden von 6.702 Kindern und Jugendlichen besucht, das sind 201 mehr. Die Zahl der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten liegt mit 200.173 um 1.049 über der des Vorjahres. Mit 20.195 nahm die Zahl der Hauptschülerinnen und Hauptschüler um 444 zu. Die Realschulen meldeten 64.563 Schülerinnen und Schüler, das waren 1.271 weniger als im vergangenen Schuljahr. Die Förderschulen verzeichneten einen Rückgang von 187 auf 21.333 Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus nutzen 3.511 Erwachsene (minus 175) das Angebot, mit dem Besuch einer Abendschule oder eines Kollegs einen höherqualifizierenden allgemeinbildenden Schulabschluss zu erwerben. Aufgrund der insgesamt nachlassenden Zuwanderung sowie der erfolgreichen Übergänge in das Regelschulsystem nahmen die Schülerinnen- und Schülerzahlen in den Intensivklassen deutlich ab: Am 1. November 2018 wurden in diesen Klassen 9.497 Schülerinnen und Schüler unterrichtet (minus 1869), die neu aus dem Ausland zugewandert sind und nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen.

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