Wissenschaftsministerium unterstützt Projekte

Das Wissenschaftsministerium fördert zahlreiche Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen, in der Landesgeschichte und in der Kunst. Unterstützt werden das Projekt „Digitales Universitätsklinikum Frankfurt“, das Online-Portal der hessischen Landesparlamente und Projekte der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

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Wissenschaftsminister Boris Rhein
Wissenschaftsminister Boris Rhein

Das Projekt „Digitales Universitätsklinikum Frankfurt“ wird das Wissenschaftsministerium bis 2022 mit insgesamt 21,3 Millionen Euro unterstützen, wie Wissenschaftsminister Boris Rhein mitteilte. Ziel ist, Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre durch IT-Systeme am Standort Frankfurt zu stärken. „Die Digitalisierung von Daten und Informationen sowie deren Verarbeitung wird in vielen Bereichen des Krankenhauses weiter zunehmen und hierfür braucht es eine geeignete Strategie“, sagte Rhein.

„Als Nutzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen können wir ganz klar die Verbesserung der Versorgung ausmachen. Dies gilt vor allem für die Individualisierung der Krankenversorgung und die Erhöhung der qualitativen Kontaktzeit des Patienten mit dem behandelnden Personal. Mithilfe digitaler Lösungen möchten wir die Behandlungsqualität und Patientensicherheit steigern und eine Verbesserung für Forschung und Lehre durch Datenintegration und verstärkte Einbindung in die Netzwerkinfrastruktur erzielen.“

Online-Portal der hessischen Landesparlamente

Außerdem unterstützt das Wissenschaftsministerium das Projekt „MdL Hessen online“ mit insgesamt 126.700 Euro. Ziel ist der Aufbau eines Online-Portals, das die Geschichte des hessischen Landesparlamentarismus seit dem 19. Jahrhundert digital zugänglich macht. „Von diesem Portal werden die wissenschaftliche Forschung, die universitäre Lehre, der Schulunterricht und die Heimat- und Geschichtsvereine in Hessen profitieren“, erklärte Rhein.

Das Angebot wird unter anderem Biografien der Landtagsabgeordneten, grafisch aufbereitete Wahlergebnisse sowie Statistiken und Informationen über die in den Parlamenten debattierten zeitspezifischen Themen umfassen. Die verschiedenen Datenbestände werden miteinander vernetzt. Mit dem Projekt möchte die Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit dem Landesamt für geschichtliche Landeskunde einen Beitrag zu einem besonderen Jubiläum leisten: Im Dezember 2021 jährt sich zum 75. Mal der Neubeginn der parlamentarischen Demokratie in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Projekte der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Weiter unterstützt das Wissenschaftsministerium die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt dabei, digitaler zu werden. Bis 2020 fördert es vier Projekte mit insgesamt 810.000 Euro. Unter anderem will die Hochschule einen digitalen Klassenraum einrichten, ihr Tonstudio zu einem Audio- und Videostudio ausbauen und die künstlerische Forschung stärken. Auch die weitere Digitalisierung der Verwaltung ist geplant.

„Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ist ein Flaggschiff unserer Kunsthochschulen und leistet wichtige Beiträge zum Fortschritt der Künste“, sagte Rhein. „Mit unserer Unterstützung kann sie nun Projekte umsetzen, die sowohl die Lehre als auch das Studium weiter verbessern.“

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