Weniger Verspätungsflüge in Frankfurt

Die Zahl verspäteter Starts und Landungen zwischen 23 und 24 Uhr am Frankfurter Flughafen hat sich im vergangenen Jahr deutlich verringert. Mit 602 Landungen und 432 Starts lag das Niveau deutlich unter dem des Jahres 2018 (1.054 Landungen und 496 Starts) und auch niedriger als 2017 (704 Landungen und 440 Starts). Das teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit. „Die Fluggesellschaften haben nach dem chaotischen Sommer 2018 reagiert und Flüge teilweise vorverlegt beziehungsweise Ersatzflugzeuge und Crews in Bereitschaft gehalten. Das ist auch ein Erfolg des beharrlichen Vorgehens der Fluglärmschutzbeauftragten und der hessischen Luftaufsicht. Nachlässigkeit gegenüber dem Nachtflugverbot wird nicht geduldet. Wir werden den Druck daher weiterhin hochhalten.“ Am Flughafen Frankfurt gilt zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ein sechsstündiges Verbot geplanter Flugbewegungen. Verspätete Maschinen dürfen jedoch noch bis 24 Uhr landen, sofern die Verspätung sich nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Starts sind bis 24 Uhr zulässig, wenn der Grund der Verspätung außerhalb des Einflussbereichs der Airline liegt; anders als Landungen bedürfen sie jeweils einer Einzelgenehmigung.

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