Weniger Bruttowertschöpfung, mehr Beschäftigte

Auf 29,5 Milliarden Euro belief sich 2020 die nominale Bruttowertschöpfung der hessischen Gesundheitswirtschaft, d. h. der Wert aller in diesem Wirtschaftsbereich produzierten Waren und Dienstleistungen ohne Preisbereinigung. Das waren 11,6 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in Hessen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, schrumpfte die Gesundheitswirtschaft im Corona-Jahr 2020 preisbereinigt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Gesamtwirtschaft: minus 5,9 Prozent). Während des Zeitraums 2015 bis 2020 erhöhte sich die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft preisbereinigt um 7,4 Prozent. Im Jahr 2020 arbeiteten 456 700 Erwerbstätige in der hessischen Gesundheitswirtschaft. Das waren 13,1 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen. Gegenüber 2019 erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft um rund 6 100 Personen oder 1,4 Prozent. Die Gesundheitswirtschaft wies auch in den Jahren zuvor eine dynamische Beschäftigungsentwicklung auf. So stieg die Erwerbstätigkeit im Zeitraum 2015 bis 2020 um 11,5 Prozent, während die Gesamtwirtschaft Hessens lediglich ein Plus der Erwerbstätigenzahl von 4,5 Prozent verzeichnen konnte.

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