Wald in der Klimakrise

Das Umweltministerium und der Landesbetrieb HessenForst haben den Nachhaltigkeitsbericht für die Jahre 2019 und 2020 vorgestellt. Temperaturextreme, Dürre, Borkenkäfermassenvermehrung und auch Covid-19 – diese Themen bestimmten das Handeln der Försterinnen und Förster und die Ergebnisse der vergangenen beiden Jahre. „Die Bedeutung des hessischen Waldes als CO2-Speicher, als Lebensraum für Tiere, als Klimaregulator, Erholungsraum für Menschen aber auch als Rohstofflieferant ist unschätzbar groß“, sagte Umweltstaatssekretär Oliver Conz. „Die 2018 begonnene Wiederbewaldung, die Pflege einer neuen klimastabilen zukunftsweisenden Waldgeneration und eine hohe Biodiversität stehen im Fokus unserer Forstpolitik. Um gemeinsam den Wald von morgen zu erhalten, wiederaufzubauen und die Waldökosysteme zu stabilisieren, sind wir dabei auf gut ausgebildetes Personal angewiesen. Deswegen danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von HessenForst, die sich täglich auf beeindruckende Weise für unseren Wald engagieren.“ HessenForst pflanzte 2019 und 2020 rund sechs Millionen Bäumchen auf 1.600 Hektar Freiflächen. Das entspricht einer Investition von 24 Millionen Euro, mehr als je zuvor in der Geschichte des Landesbetriebs. 6,3 Millionen Euro verausgabte HessenForst für Pflegemaßnahmen in jungen Waldbeständen.

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