Vom Aussterben bedrohter Feldhamster verstärkt angesiedelt

Der Feldhamster gehört zu den am stärksten gefährdeten Säugetierarten in Hessen. Von ehemals 58 Feldhamstergebieten in Hessen sind nur noch 26 nachweislich von Feldhamstern besiedelt. Um ihre Population zu stärken, entließ Umweltministerin Priska Hinz jetzt in Niederdorfelden im Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) fünf Feldhamster in ihren natürlichen Lebensraum. „Wichtig ist, dass wir die Lebensräume des Feldhamsters verbessern. Dafür hat Hessen 2018 das Schutzprogramm ‚Förderung der Leitarten der Feldflur‘ gestartet“, erklärte Hinz. „Das Programm stellt Fördermittel bereit, damit Landwirte Getreide- oder Stoppelstreifen sowie rechteckige Flächen mitten im Feld stehen lassen. So bleiben Nahrung und Deckung für den Feldhamster erhalten.“ Auch den Aufbau von Feldhamsterstationen zur Nachzucht unterstützt das Land finanziell.

Hessen-Suche