Volker Bouffier würdigt Heinz-Herbert Karry

Am 11. Mai vor 40 Jahren starb der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry durch ein Attentat. Anlässlich seines Todestages würdigte Ministerpräsident Volker Bouffier die Verdienste des Frankfurters für Hessen. „Heinz-Herbert Karry war ein leidenschaftlicher Demokrat und überzeugter Liberaler. Sein Bild einer freien Gesellschaft fußte auf einem starken Wertefundament, das durch seine schlimmen Erfahrungen im Nationalsozialismus geprägt war. Der unbedingte Wille, dass es Generationen nach ihm einmal besser gehen sollte, war sein Antrieb. Heinz-Herbert Karry gehörte zu der Nachkriegsgeneration, die unser Land aufgebaut und die Basis für unseren heutigen Wohlstand gelegt haben. Er hat Hessen geprägt, wir haben ihm viel zu verdanken.“ Am 11. Mai 1981 wurde der damals 61-Jährige in den frühen Morgenstunden in seinem Haus in Frankfurt-Seckbach durch ein offenes Fenster erschossen. Die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. „Ich kann mich noch sehr gut an diesen traurigen Tag im Mai erinnern. Noch heute macht uns dieser grausame Mord fassungslos. Was geht in Menschen vor, die so etwas tun?“, erklärte Bouffier. „Freiheit und Demokratie brauchen unsere stetige Wachsamkeit. Auch das ist ein Vermächtnis von Heinz-Herbert Karry.“

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