Verstärktes Augenmerk auf Einfuhr von Zierpflanzen

Seit im Frühjahr 2017 zahlreiche Sorten gentechnisch veränderter Petunien in Deutschland und anderen europäischen Ländern entdeckt wurden, die in Europa weder vermarktet noch angebaut werden dürfen, hat die hessische Gentechniküberwachung ein verstärktes Augenmerk auf die Einfuhr von Zierpflanzen am Frankfurter Flughafen gerichtet. Neben Petunien wurden in dieser Saison erstmals auch Stecklinge von Nelken untersucht. „Alle Petunien- und Nelkenpflanzen, die seit dem Start der Anzuchtsaison im November 2018 untersucht wurden, waren frei von gentechnischen Veränderungen“, erklärt Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser. „Alle Ergebnisse der insgesamt 150 untersuchten Stecklinge waren negativ.“ Neben Zierpflanzen wurden in diesem Frühjahr routinemäßig auch wieder Saatgutproben von Mais und Zuckerrüben auf gentechnisch veränderte Bestandteile untersucht. Auch hier waren in Hessen alle Ergebnisse negativ. Die Anzahl positiver Befunde nimmt bei den großen Ackerkulturen wie Mais und Raps seit Jahren ab. Bei Zuckerrüben wurde bisher noch keine Verunreinigung festgestellt.

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