Verhalten der Hitze anpassen

Im hessischen Hitzewarnsystem wird die Warnstufe 2 erreicht. Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind in praller Sonne und bei hoher Hitze gefährdet. Sozial- und Integrationsminister Kai Klose appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, ihr Verhalten an diese Situation anzupassen: „Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten, halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie erst nachts zum Lüften.“ Das Schattieren der Wohnung durch Rollläden und Markisen verhindere direkte Sonneneinstrahlung, die die Wohnräume erwärmt. Zusätzlich könne das Aufhängen feuchter Tücher Verdunstungskälte erzeugen und so zum Kühlen der Wohnung beitragen. Darüber hinaus sollten vor allem leichte Speisen verzehrt und es sollte viel getrunken werden. Alkoholische, koffeinhaltige oder stark gezuckerte Getränke seien dabei nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs geeignet, geachtet werden müsse überdies auf einen Ausgleich des durch Schwitzen bedingten Salzverlustes. Durch das Hessische Hitzewarnsystem ist sichergestellt, dass insbesondere die Alten- und Pflegeheime, die Heime für Menschen mit Behinderungen sowie die Krankenhäuser tagesaktuell vom Deutschen Wetterdienst über gegenwärtige und bevorstehende Wärmebelastungen informiert werden. Notwendige medizinische, pflegerische oder technische Maßnahmen können somit unmittelbar eingeleitet werden.

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