Verbot der „Sturm-/Wolfsbrigade 44“ begrüßt

Innenminister Peter Beuth hat das durch das Bundesinnenministerium erlassene Verbot der länderübergreifend agierenden rechtsextremistischen Vereinigung „Sturm-/Wolfsbrigade 44“ begrüßt. Hessen hat das Verbot 2019 beim Bundesinnenministerium angeregt. Angehörige des Vereins „Sturm-/Wolfsbrigade 44“ waren und sind in mehreren Bundesländern aktiv. Von den 13 führenden Vereinsmitgliedern sind acht Personen – darunter auch der sogenannte Präsident – in Hessen wohnhaft, weshalb das Verbot auch mit großem Einsatz der hessischen Sicherheitsbehörden umgesetzt wird. „Das Vereinsverbot ist ein scharfes Schwert des Rechtsstaats“, sagte Beuth. „Die nunmehr verbotene Gruppierung hat den Nationalsozialismus auf eindeutige Weise verherrlicht und sich klar gegen unsere demokratischen Werte positioniert. Was aus diesem menschenverachtenden Gedankengut und dem geschürten Hass folgen kann, haben wir in den letzten beiden Jahren in Deutschland und Hessen auf schmerzliche Art erfahren. Mit dem Verbot zeigt der Rechtsstaat den Rechtsextremisten klare Grenzen auf. Die selbsternannte ‚Sturm-/Wolfsbrigade 44‘ darf es fortan nicht mehr geben. Aber die wirren und gefährlichen Gedanken in den Köpfen dieser Rechtsextremisten bleiben. Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten deshalb auch über dieses Verbot hinaus mit unermüdlichem Einsatz daran, diese Feinde unseres Rechtsstaats mit allen Mitteln zu bekämpfen.“

Hessen-Suche