Uwe Becker unterstützt Kampagne der Claims-Conference

Der Beauftragte der Landesregierung für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, unterstützt die Social-Media-Kampagne der Claims Conference. Die Aktion wurde gemeinsam mit Überlebenden des Holocaust Ende Juli ins Leben gerufen, um gegen die Leugnung der Shoah auf Facebook und anderen sozialen Medien vorzugehen. „Es darf nicht sein, dass die Leugnung dieses so grausamen Menschheitsverbrechens von Verantwortlichen der Social Media Industrie als Dummheit oder Ignoranz abgetan wird. Wer so spricht, ist selbst ignorant. Hass und Hetze gegen jüdisches Leben dürfen in den sozialen Medien keinen Platz haben. Deshalb unterstütze ich die Kampagne der Claims-Conference gegenüber Facebook und Co. ausdrücklich“, erklärte Becker. Die Claims Conference engagiert sich seit mehr als 60 Jahren dafür, den jüdischen Holocaust-Überlebenden ein Mindestmaß an Gerechtigkeit zu verschaffen und sie mit der bestmöglichen Betreuung im Alter zu versorgen. „Wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg ernsthaft behauptet, dass er nicht glaubt, dass Holocaust-Leugner mit Absicht etwas Falsches sagen, dann ist dies im besten Fall gefährlich naiv, es ist aber unverantwortlich und völlig inakzeptabel“, sagte Becker. „Wer den Holocaust leugnet, macht dies bewusst. Die Holocaust-Leugnung ist eine Ausdrucksform des Judenhasses und viel zu oft schon haben Mörder wie in Halle oder der Attentäter der Tree-of-Life-Synagoge in Pittsburgh 2018 ihren Weg aus der virtuellen Welt in die reale Welt gewählt, um Menschen zu töten. Wer den Holocaust-Leugnern eine Plattform bietet, der fördert die Verbreitung von judenfeindlichem Hass und unterstützt so das Anwachsen des Antisemitismus.“

Hessen-Suche