Top-Gründerregion FrankfurtRheinMain

Das Strategieforum FrankfurtRheinMain hat eine Erklärung zur Gründerregion unterzeichnet. „Frankfurt/Rhein-Main ist eine wirtschaftliche Boom-Region – und das wollen wir nutzen. Die Metropolregion soll zu einer der Top-Gründerregionen in Deutschland werden“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Vorsitzende des Strategieforums, Staatsminister Axel Wintermeyer.

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Staatsminister Axel Wintermeyer
Axel Wintermeyer

Die Corona-Pandemie macht der Wirtschaft zu schaffen. Dies hat auch Folgen für junge Unternehmen und Start-ups: Die Zahl der Firmengründungen im ersten Halbjahr 2020 sank laut Institut der deutschen Wirtschaft um rund 16 Prozent. In dieser schwierigen Situation setzt das länderübergreifende Strategieforum FrankfurtRheinMain ein Zeichen. Das Gremium unterzeichnete jetzt eine Erklärung zur Gründerregion. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer sowie für Start-ups zu verbessern.

Mut und innovative Geschäftsideen

„Sich eine eigene Existenz aufzubauen, ist schon unter normalen Umständen ein Wagnis“, sagte Wintermeyer. „Wir kennen die Ängste, die Gründerinnen und Gründer derzeit beschäftigen. Doch wir brauchen Mut und innovative Geschäftsideen, um kraftvoll und erfolgreich aus der Krise zu kommen. Als Strategieforum bieten wir eine länderübergreifende Plattform, um Ideen bestmöglich zu verwirklichen und eine Vernetzung zu ermöglichen, um so neue Impulse für unsere ganze Wirtschaft zu setzen. Gemeinsam werden wir die Gründerinnen und Gründer so unbürokratisch wie möglich finanziell fördern.“

Durch die Unterzeichnung der Erklärung hat das länderübergreifende Strategieforum folgende Punkte vereinbart:
► Bessere Vernetzung der vorhandenen Gründerberatungs- und -förderstrukturen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, z.B. durch gemeinsame Veranstaltungen.
► Stark machen für eine gemeinsame Internetplattform, auf der vorhandene Informationsangebote und Internetportale übersichtlich und nutzerorientiert dargestellt werden, um die Suche nach passgenauen Informationen und Fördermöglichkeiten zu erleichtern.
► Analyse, wie vorhandene Regularien für Start-ups und Gründungen vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden können.
► Prüfung, ob die vorhandenen Beratungsstrukturen und Gründerzentren regional themenspezifisch geclustert werden können. Ziel ist es, vorhandene regionale Strukturen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Gründerinnen, Gründer und Start-ups gezielt zu nutzen und für sie Kontakte zu relevanten Absatzmärkten, Markteilnehmern und Branchenclustern in den beteiligten vier Ländern Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu ermöglichen.

Der Darmstädter IHK-Präsident Matthias Martiné, Leiter der Fachgruppe Gründerregion des Strategieforums, sagte: „Ich freue mich außerordentlich, dass das Memorandum of Understanding heute gezeichnet wurde. Nun ist es offiziell: Gemeinsam machen wir uns über Landesgrenzen hinweg auf den Weg, eine der führenden Gründerregionen in Deutschland zu werden. Jetzt gilt es – und dazu kann ich nur alle Akteure in Frankfurt/Rhein-Main ermutigen – diese Gründerregion auch im alltäglichen Miteinander und Wirtschaften mit Leben zu füllen. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, die Metropolregion für Gründer noch attraktiver zu machen.“

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