Technologie-Hub für alternative Kraftstoffe

In der Nähe des Frankfurter Flughafens entwickelt sich der Industriepark Höchst zum Innovationshub für CO2-neutrale, alternative Kraftstoffe. „Nachdem wir vor einem Jahr das Kompetenzzentrum für Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr gegründet haben, hat sich nicht nur hier in Hessen, auch bundes- und europaweit sehr viel bewegt“, stellte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bei der Vorstellung der geplanten Entwicklungen im Industriepark Höchst gemeinsam mit Infraserv Höchst und den Unternehmen INERATEC und CAPHENIA fest. „Und es hat sich gezeigt, dass wir in Hessen einen Standortvorteil haben – mit dem Flughafen, mit der Logistikbranche und dem Industriepark Höchst. Wir brauchen dringend CO2-Einsparungen im Verkehr, und gerade im Luftverkehr“, erläuterte Al Wazir. „Wir brauchen auch CO2-neutrale Kraftstoffe, gerade an einem interkontinentalen Flughafen wie in Frankfurt.“ Das Kompetenzzentrum Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr (CENA) wurde 2020 vom Land Hessen initiiert und wird aus Landesmitteln gefördert. Es hat seinen Sitz im HOLM und ist bei der landeseigenen Hessen Trade and Invest GmbH angesiedelt. Ein Schwerpunkt liegt auf der proaktiven Entwicklung der Etablierung einer Kraftstoffwende im Luftverkehr mit dem Ziel, zu einer größeren Klimafreundlichkeit und damit Zukunftsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Hessen und der hier beheimateten Luftverkehrsunternehmen beizutragen.

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