Schule in Zeiten von Corona

11.000 Schülerinnen und Schüler nutzen aktuell die unterrichtsfreie Zeit in den Ferien, um freiwillig in einem der landesweit über 200 schulischen „Ostercamps“ verpassten Unterrichtsstoff nachzuholen. „Mehrere Bildungsstudien zeigen, dass gerade Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten unter der Corona-Pandemie leiden, denn sie sind besonders auf den unmittelbaren Austausch mit ihren Lehrkräften und die geregelten Strukturen des Schulbetriebs angewiesen“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. „Mit unseren Ferienlerncamps geben wir ihnen und natürlich auch allen Kindern und Jugendlichen in dieser herausfordernden Zeit nach Monaten des Distanzunterrichts die Möglichkeit, wieder soziale Kontakte zu ihren Mitschülern zu knüpfen und verpasste Lerninhalte nachzuarbeiten, damit sie dem Unterricht nach den Ferien wieder besser folgen können.“ Die Ostercamps sind einer von mehreren Bausteinen des Landes, den durch die Schulschließungen verpassten Unterrichtsstoff zu kompensieren. Das für die Schülerinnen und Schüler kostenfreie Angebot wurde von den teilnehmenden Schulen eigenverantwortlich organisiert und gestaltet, das Land hat ihnen digitale Lernmaterialien zur Verfügung gestellt. Für einen sicheren Betrieb wurden allen Schulen vorab Selbsttests zur Verfügung gestellt.

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