Rekordsumme für Forschung an der Uni Gießen

Zwei neue Innovationslabore der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten Unterstützung der Europäischen Union.

Zwei neue Innovationslabore der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten Unterstützung der Europäischen Union. „Die beiden Innovationsvorhaben sind herausragende, zukunftsweisende Projekte“, betonte Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Die Europäische Kommission und die Justus-Liebig-Universität sowie führende Unternehmen investieren gemeinsam in Forschung und Entwicklung und somit in die Welt von morgen. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das umso wichtiger, gehen doch nach einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie die Investitionen in Forschung und Entwicklung vor allem bei Unternehmen drastisch zurück.“ Dorn hat die Förderbescheide über insgesamt rund 7,8 Millionen Euro überreicht. Beide Projekte erhalten nun Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – es sind die bisher größten bewilligten Förderungen im EFRE-Programm des Ministeriums. „Physik unter harschen Bedingungen“ untersucht zum Beispiel die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf Triebwerke und Satelliten. Im Innovationslabor „Hochleistungswerkstoffe“ werden zusammen mit hessischen Unternehmen neue Materialien entwickelt, etwa für die Elektromobilität oder die Luftfahrt. 

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