Rahmen für documenta Institut abgesteckt

Das Land Hessen und die Stadt Kassel sowie die beteiligte documenta und Museum Fridericianum gGmbH mit dem documenta archiv und die Universität Kassel mit der Kunsthochschule haben den Rahmen für das geplante documenta Institut festgelegt. Das gaben Wissenschaftsministerin Angela Dorn, der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle, Professor Dr. Reiner Finkeldey, Präsident der Universität Kassel, und die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Dr. Sabine Schormann, bekannt. Ziel ist es, ein Forschungsinstitut zu etablieren, das die Anforderungen an die spätere Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft erfüllt. „Kassel ist mit der documenta ein weltweit bekannter Standort für herausragende zeitgenössische Kunst“, sagte Dorn. „Wir wollen nun gemeinsam die herausragende Forschung dazu stärken und ein außeruniversitäres Forschungsinstitut aufbauen, das einen starken Akzent auch auf die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse legt.“ Das Land Hessen fördert den Bau des Instituts mit sechs Millionen Euro und wird ab 2020 zusätzliche Mittel für die Forschung und die Grundausstattung sowie für die Leitung des documenta Instituts bereitstellen.

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