Rückbau des Atomkraftwerks Biblis geht zügig voran

Der Rückbau des Atomkraftwerks Biblis geht nach den Worten von Umweltministerin Priska Hinz zügig voran. „Wir sind im Zeitplan. Damit das auch so bleibt, ist die Entsorgung der anfallenden Abfallmengen unverzichtbar“, erklärte Prinz im Umweltausschuss des Hessischen Landtags. Im Zuge des Rückbaus fallen auf dem Gelände des Atomkraftwerks in Biblis Abfälle an wie z.B. Bauschutt. Ein großer Teil der Abfälle ist überhaupt nicht radioaktiv belastet und kann wieder in die Kreislaufwirtschaft überführt, recycelt und weiterverwendet werden. Ein anderer Teil der Abfälle wird freigemessen und kann im Anschluss auf eine geeignete Deponie gebracht werden. Eine Freimessung ist ein wissenschaftlich anerkannter und messtechnischer Nachweis, der zeigt, dass das Material, das beim Rückbau anfällt, so wenig Radioaktivität aufweist, dass es für Mensch und Umwelt ungefährlich ist. Eine Freimessung erfolgt nach strengen, rechtlichen Vorgaben, sodass der Schutz der Bevölkerung sowie der der Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Atomkraftwerk als auch auf der Deponie jederzeit gewährleistet ist.

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