Priska Hinz appelliert an Geflügelhalter

In Brandenburg wurde bei einer verendeten Wildgans der Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen. Der festgestellte Subtyp der Vogelgrippe breitet sich seit Jahresbeginn sehr schnell in Osteuropa aus und hat bereits in Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien zu mehreren Ausbrüchen in Geflügelhaltungen geführt. „Ich rufe deshalb alle hessischen Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter mit Freiland- und Auslaufhaltung dazu auf, die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten, um einen Kontakt ihrer Tiere mit Wildvögeln und eine Einschleppung in den Geflügelbestand zu verhindern“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. In Hessen wurden vom Landeslabor im letzten Jahr 1.200 Untersuchungen auf Geflügelpest, davon 712 bei Wildvögeln durchgeführt und bislang keine Fälle festgestellt. Zusätzlich findet derzeit ein verstärktes Monitoring von Wildvögeln durch die Vogelschutzwarte Frankfurt statt. Der letzte große Ausbruch der Vogelgrippe in Hessen war im Winter 2016/2017. Bei ca. 60 Wildvögeln und einem Zoovogel wurde die Krankheit festgestellt. Derzeit wandern viele Wasser- und Möwenvögel aus nordöstlicher Richtung nach Hessen.

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