Neues Präventionsprojekt gegen Antisemitismus

Mit dem Projekt „Antisemitismusprävention an hessischen Schulen“ starten das Kultusministerium und die Bildungsstätte Anne Frank ein Präventions-, Interventions- und Beratungsprogramm, das Jugendliche für die Gefahren von Antisemitismus sensibilisieren, bei Konfliktfällen mit antisemitischem Hintergrund Hilfe anbieten und Lehrkräfte bei der Antisemitismus-Prävention im Schulkontext unterstützen soll. „Antisemitismus ist ein Problem, das uns alle angeht“, sagte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz bei der Vorstellung des Projekts in Frankfurt. „Ob latent im Alltag geäußerte Judenfeindlichkeit oder systematische Hassbotschaften gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger – es ist unsere Aufgabe, jeglicher Form der Ausgrenzung und Diffamierung entgegenzutreten.“ Die Bildungsstätte Anne Frank wird in den nächsten Monaten mit Unterstützung des Landes Hessen und in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut, dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer-Instituts und dem Jüdischen Museum Frankfurt sowie der Landeskoordination des Schulnetzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mindestens 36 Workshops für Schülerinnen und Schüler ab dem Alter von 13 Jahren und mindestens 15 Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte umsetzen.

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