Neue Förderrichtlinie tritt in Kraft

Hessen hat die Förderung für den ländlichen Raum nach den Worten von Umweltministerin Priska Hinz „deutlich angehoben und erweitert“. Ländliche Gemeinden könnten nun noch mehr Fördermitteln vom Land erhalten und damit ihre Dorfkerne attraktiver machen, die Kinderbetreuung vor Ort verbessern oder touristische Angebote ausweiten. „Damit stärken wir den ländlichen Raum und unterstützen bei der Entwicklung der Dörfer“, sagte Hinz. Kommunen, Genossenschaften oder Privatpersonen werden künftig mit bis zu 500.000 Euro unterstützt, wenn sie beispielsweise Gesundheitszentren, Betreuungsangebote für Kinder und Senioren oder Nahversorgungsläden schaffen. Mithilfe der Förderung können Gemeinden außerdem ungenutzte, baufällige Häuser entfernen und Platz für Gebäude schaffen, die den Ortskern beleben. Neu ist das Angebot für Privatpersonen, alte Scheunen zu Wohnzwecken umzubauen. Kommunen können ebenfalls von verbesserten Konditionen profitieren, wenn sie Rad- und Wanderwegen einrichten. Außerdem wird das Land zukünftig kleinere Förderanträge unbürokratischer als bisher abwickeln. Dafür wurden Regionalbudgets geschaffen und den Regionen zur Verfügung gestellt.

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