Mehr Schutz bei Transporten in Drittländer

Der Bund muss sich für mehr Tierwohl bei Transporten in Drittländer einsetzen. Mit einem gemeinsamen Antrag im Bundesrat fordern Hessen und Rheinland-Pfalz die Bereitstellung von tierschutzrelevanten Daten auf den Transportwegen, mehr Kontrollen in Drittländern sowie Sanktionsmöglichkeiten. „Bei Tiertransporten in Drittländer kommt es leider immer wieder zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Mindeststandards. Aber Tierschutz darf nicht an der Außengrenze der EU enden. Deshalb fordern wir gemeinsam im Bundesrat die Bundesregierung auf, sich konsequent für mehr Tierschutz einzusetzen“, sagten die rheinlandpfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und hessische Umweltministerin Priska Hinz. Bei sehr langen Transportzeiten komme es immer wieder auch zu Transportverzögerungen, zu Überschreitungen der zulässigen Temperatur und Problemen bei der Versorgung der Tiere.

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