Mehr Geld für Hessens Dörfer

Das Land erhöht die Förderquote in der Dorfentwicklung und der Dorfmoderation. „Wir wollen den ländlichen Raum stärken und die Lebensqualität in unseren hessischen Dörfern sichern und ausbauen“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. Die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen hätten bei den Kommunen zu finanziellen Einbrüchen und Unsicherheiten geführt. Damit wichtige zukunftsweisende Projekte nicht zum Erliegen kommen, habe das Land nun die Förderquoten erhöht. „Bei der Dorfentwicklung liegen zahlreiche gute Projekte in der Schublade, mit deren Umsetzung kurzfristig begonnen werden kann“, so Hinz. Dazu gehörten neue Spiel- und Freizeitflächen, die Gestaltung von Dorfplätzen und Mehrgenerationenhäusern für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine. Die Förderquote für kommunale Projekte wird pauschal um 15 Prozent erhöht. Die Förderquote, die sich an der Finanzkraft der Kommune orientiert, liegt bei 70 bis 90 Prozent. „Davon profitieren vor allem die finanzschwachen Dörfer, die zukünftig nur noch 10 Prozent der Investitionskosten aus der kommunalen Haushaltskasse zahlen müssen, und nicht mehr ein Viertel der Kosten selber tragen müssen wie bisher“, sagt Hinz. Die Maßnahme ist vorerst bis Ende 2021 befristet.

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