Machbarkeitsstudie Kulturcampus vorgestellt

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein und Frankfurts Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig haben mit Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, und Thomas Platte, Direktor des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen, das Ergebnis einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie zum Kulturcampus in Frankfurt vorgestellt. „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Stadt Frankfurt die Möglichkeiten zur Unterbringung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und weiterer bedeutender Kultureinrichtungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchen konnten“, stellte Rhein fest. „Die Studie ist eine wichtige Weichenstellung für den Kulturcampus.“ Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie lässt erkennen, dass dies städtebaulich qualitätvoll möglich ist und zudem auch noch ausreichende Grundstücksflächen für sonstige Nutzungen und vor allem Wohnen vorhanden ist. Die Landesregierung hatte sich klar dazu bekannt, die Idee eines Kulturcampus gemeinsam mit der Stadt Frankfurt weiter verfolgen zu wollen. Auch die Stadt Frankfurt, die den Bebauungsplan verantwortet, setzt sich seit Jahren für das Projekt ein, das in der Stadtbevölkerung zahlreiche Fürsprecher besitzt und im Koalitionsvertrag von 2016 fixiert ist. Ziel von Stadt und Land war es stets, nicht nur die Musikhochschule dort anzusiedeln, sondern neben Wohnbebauung die kulturell geprägte Entwicklung des gesamten Quartiers einzuleiten. Dazu wurden Planungswerkstätten mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils eingerichtet. „Der Kulturcampus ist eines der größten kulturellen Bauprojekte und in der Bedeutung und Ausstrahlung mit dem Museumsufer vergleichbar“, so Hartwig.