Leistungen für Einsatzkräfte werden deutlich erhöht

Sozialminister Kai Klose und Innenminister Peter Beuth setzen sich für einen besseren Schutz von freiwilligen Helferinnen und Helfern ein. Die finanzielle Absicherung ehrenamtlicher Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz in Hessen wird nun weiter deutlich verbessert. Zunächst hat die Selbstverwaltung der Unfallkasse Hessen ihre Leistungen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erhöht. Die Einmalzahlungen an schwerverletzte Mitglieder, die als Helfer oder im Einsatzfall zu Schaden gekommen sind, betragen künftig 93.000 Euro statt 80.000 Euro. Zudem werden die Einmalzahlungen im Todesfall an Hinterbliebene von 30.000 Euro auf 37.000 Euro angehoben. Zuletzt wurden diese Beträge im Jahr 2011 erhöht. Darüber hinaus werden die ergänzenden Leistungen nach dem Unfallentschädigungserlass des Innenministeriums deutlich ausgeweitet. Innenminister Beuth hat entschieden, dass die Zahlungen im Todes- bzw. Invaliditätsfall von 16.000 auf 25.000 Euro bzw. von bis zu 32.000 auf bis zu 60.000 Euro angehoben werden. Außerdem werden auch nichteheliche Lebenspartner der Ehrenamtlichen in den Schutzbereich aufgenommen. Auch ohne Trauschein sind die Partner nun abgesichert, wenn der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartner bei seinem ehrenamtlichen Einsatz etwas zustößt.

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