Klimastabiler Wald von morgen

Mit der Frage der Entwicklung der Wälder im Klimawandel hat sich im Forstlichen Bildungszentrum in Weilburg ein Fachsymposium beschäftigt. „Unsere Wälder sind wichtige Lebensräume für Tiere- und Pflanzen und sie leisten einen großen Beitrag zur biologischen Vielfalt“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. „Gleichzeitig sind sie Erholungsraum für uns Menschen. Unser Wald ist auch Klimaschützer: Er bindet große Mengen CO2 und dient als Rohstofflieferant. Durch die Nutzung einheimischen Holzes in langlebigen Holzprodukten kann ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Aber derzeit ist unser Wald leider auch Opfer des Klimawandels: Die letzten Jahre waren zu trocken und zu warm, der Borkenkäfer konnte sich massenhaft vermehren. Stürme und Waldbrände haben den Wäldern zusätzlich geschadet.“ An dem Fachsymposium „Baumarten im Hessischen Wald der Zukunft“ beteiligten sich 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft, von Waldbesitzenden und Forstleuten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Umwelt- und Naturschutzverbände und der Holzindustrie. Neben dem aktuellen Stand der Schäden und wissenschaftlicher Ergebnisse zur Entwicklung der Risiken und der Anpassungsfähigkeit der Wälder wurde die Frage diskutiert, wie der „Wald der Zukunft“ aussehen sollte. Ein zentraler Punkt sei dabei die Wiederbewaldung, sagte Hinz. „Über 20.000 Hektar Kahlflächen müssen in Hessen wieder aufgeforstet werden. Dazu müssen wir wissen, wie sich die Standorte in Zukunft entwickeln werden und welche Baumarten standortgerecht sind.“

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