Immaterielles Kulturerbe aus Hessen

Vier hessische Traditionen sind derzeit im Rennen um die Aufnahme ins das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes: Die hessische Apfelweinkultur, die Fastnachtsbräuche der Herbsteiner Foaselt, die Technik des Tabakanbaus und der Zigarrenverarbeitung am Oberrhein und das Uhrmacherhandwerk. Derzeit berät das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission über diese und weitere bundesweite Bewerbungen. Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes würdigt kreative und inklusive Kulturformen und deren reichen Schatz an Erfahrungswissen. „Bisher ist nur eine rein hessische Tradition im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes vertreten: der hessische Kratzputz. Es wird also höchste Zeit, dass wir zeigen, welche großartigen Bräuche und Kulturformen sich noch in unserem Bundesland finden“, erklärte Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Mit einer Entscheidung ist im kommenden Frühjahr zu rechnen.

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