Hilfen für Wirtschaft waren und bleiben wichtig

Insgesamt rund 6,6 Milliarden Euro an Unterstützung sind seit Anfang April in der Corona-Krise hessischen Unternehmerinnen und Unternehmern und damit auch kleinen und mittleren Betrieben sowie Freiberuflern zugutegekommen. „Mit den wirtschaftlichen Hilfen beziehungsweise Finanzhilfen des Landes und des Bundes konnten wir vielen hessischen Betrieben helfen, die bisherigen Folgen des Lockdowns zu verkraften“, erklärten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg.

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Eine Informationsseite der Landesregierung
Eine Informationsseite der Landesregierung

Dabei handelt es sich um Hilfen in Form von Zuschüssen, Darlehen, Krediten, Bürgschaften und steuerlichen Erleichterungen. „Die Unternehmen waren dadurch wirtschaftlich in der Lage, nach den Lockerungen ihr Geschäft wieder aufzunehmen, wenn auch zunächst mit strengen Abstands- und Hygieneregeln. Aber es ist erkennbar: Die Stimmung in der hessischen Wirtschaft zeigt einen vorsichtigen Aufwärtstrend“, so Al-Wazir und Boddenberg. Gemeinsam zogen sie Bilanz zu den verschiedenen Corona-Hilfsprogrammen der vergangenen Monate und stellten neue Maßnahmen vor. „Wir ergänzen da, wo wir weiterhin Bedarf sehen, aber Lücken bestehen. Wir setzen das fort, was von der Wirtschaft stark nachgefragt wurde. Wir statten bewährte und neue Hilfsprogramme mit ausreichenden finanziellen Mitteln aus. Denn wir sind der Auffassung, der Erhalt und die Stabilisierung von unzähligen Unternehmen muss absolute Priorität haben.“

Al-Wazir: Wirtschaftsstandort stärken und Arbeitsplätze halten

„In Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmen merke ich, dass vielen von ihnen die Erholung nach dem Lockdown endlich wieder eine Perspektive aufzeigt“, sagte Al-Wazir. „Zugleich besteht weiterhin Unsicherheit im Hinblick auf den Herbst und eine mögliche neuerliche Ausbreitung des Corona-Virus. Unser Fokus liegt daher zum einen darauf, eine zweite Welle und ihre fatalen wirtschaftlichen Folgen zu verhindern. Zum anderen wollen wir denjenigen unter die Arme greifen, deren Branche weiterhin massive Einbußen zu verzeichnen hat und bei denen absehbar wenig Besserung zu erwarten ist. Das betrifft weiterhin kleine wie größere Betriebe sowie vor allem die Wirtschaftszweige und Geschäftsfelder, in denen Menschen zusammenkommen. Neben den Bundesprogrammen wie den Überbrückungshilfen oder KfW-Programmen haben wir daher Darlehens- und Beteiligungsmaßnahmen aufgelegt, die Betrieben dringend benötigte Liquidität und Kapital verschaffen. Damit sichern wir den Wirtschaftsstandort Hessen, erhalten Arbeitsplätze und sorgen mittelfristig dafür, dass über Steuereinnahmen wieder Geld in die Kassen von Land und Kommunen fließt.“

Boddenberg: Schnelle Hilfe ist der richtige Weg

„Unsere bisherige Bilanz zeigt, wie wichtig es war, Hilfen für die betroffenen Unternehmen schnell auf den Weg zu bringen“, erklärte Boddenberg. „Vielen konnte so geholfen werden, die ersten Monate des Lockdowns zu überstehen. Auch diese Erfahrungswerte unterstreichen noch einmal klipp und klar, warum es der richtige Weg war, das Gesetz zum Sondervermögen möglichst zügig zu verabschieden und warum nun auch die daraus zu finanzierenden Maßnahmen schnell umgesetzt werden müssen. Denn an einigen Stellen müssen und möchten wir nachbessern, um der Wirtschaft weiter Schwung zu geben. Im Rahmen des Sondervermögens planen wir deutlich mehr als eine Milliarde Euro bereitzustellen, um Betrieben zu helfen. Ob große Unternehmen, klassische Mittelständler oder Soloselbständige: Mit unseren verschiedenen Hilfsangeboten haben wir der Wirtschaft in Hessen vielfältige, überlebenswichtige Unterstützungen zukommen lassen. Unsere Unterstützung in schwierigen und unsicheren Zeiten – darauf können sich Hessens Unternehmen auch in Zukunft verlassen.“

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