Hessischer Rundfunk tritt #KeineMachtdemHass bei

Die Kooperation #KeineMachtdemHass gewinnt mit dem Hessischen Rundfunk (hr) einen neuen Partner. Neben den zivilgesellschaftlichen Akteuren HateAid, ichbinhier und der Initiative „Offen für Vielfalt“ sind auch die Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, die Universität Kassel sowie die Medien FFH und Extra Tip vertreten. Die Kooperation ist Teil des Aktionsplans #HessengegenHetze, den die Landesregierung im September 2019 initiiert hat. „Ich freue mich, dass der Hessische Rundfunk unserer Kooperation beitritt und damit als öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt ein klares Zeichen gegen Hass und Hetze setzt“, erklärte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann. „Mit dem hr gewinnen wir einen wichtigen Akteur im Kampf gegen Hasskriminalität im Netz. Die Corona-Pandemie zeigt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinem seriösen und vielfältigen Angebot ein verlässlicher Begleiter für Bürgerinnen und Bürger durch die Krise ist. Gleichzeitig erklären sogenannte Querdenker-Gruppen ihn zum Feindbild, was oft in Hass und Hetze und sogar in Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten mündet. Dem müssen wir entschieden entgegentreten und klare Haltung zeigen.“ Mit der App MeldeHelden können Bürgerinnen und Bürgern schnell und einfach Hasskommentare melden. Die eingegangenen Meldungen werden anschließend von HateAid geprüft und an die Staatsanwälte der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) weitergeleitet und auf Strafbarkeit geprüft. Zudem finden die Betroffenen in der App die Kontaktdaten für Opferberatungsstellen, die auch helfen können, wenn es sich bei dem Kommentar um keine Straftat gehandelt haben sollte.

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