Hessische Polizei zieht positive Bilanz

Die hessische Polizei hat eine positive Bilanz des diesjährigen europaweiten Speedmarathons gezogen. „Das Ergebnis des diesjährigen Speedmarathons zeigt, dass sich mehr Verkehrsteilnehmer als in den Vorjahren in Hessen an die vorgegebenen Geschwindigkeiten hielten und die Aktion alle Bürgerinnen und Bürger für das Thema Geschwindigkeit sensibilisiert hat“, erklärte Innenminister Peter Beuth. Nahezu 310.000 Fahrzeuge passierten am Mittwoch (3. April 2019) die rund 260 Messstellen in Hessen. Davon überschritten rund 12.150 Verkehrsteilnehmer oder 3,92 Prozent die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Knapp 10.000 von ihnen fuhren bis maximal 20 km/h zu schnell und müssen mit einem Bußgeld bis zu 35 Euro rechnen. Mit Punkten in Flensburg sowie Bußgeldern zwischen 70 und 120 Euro kommen rund 2.000 Schnellfahrer davon. 151 Rasern droht neben einem Bußgeld und Punkten ein Fahrverbot. In der Wiesbadener Innenstadt beschleunigte ein Autofahrer bei erlaubten 50 km/h auf 92. Auf Bundesstraßen in Nordhessen wurde bei einem Tempolimit von 70 km/h ein Höchstwert von 139 km/h und bei einem Tempolimit von 100 km/h ein Höchstwert von 179 km/h gemessen. In Südhessen stoppte die Polizei zahlreiche Autofahrer, die mit dem Handy in der Hand durch die Kontrollstellen fuhren.

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