Hessische Initiative „BioBall“ gewinnt Fördermittel

Die hessische Initiative „BioBall“ hat in einem Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums bis zu 20 Millionen Euro Fördermittel gewonnen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gratulierte der Initiative zu dem Erfolg: „Das verspricht einen Schub für die Bioökonomie in der Rhein-Main-Region.“ Biotechnologische Verfahren eröffnen neue Wege für Recycling und Ressourcenschonung – etwa, indem Mikroben aus Abfall Wertstoffe extrahieren. Sie sind eine Schlüsseltechnologie mit hohem Wachstumspotenzial. „BioBall“ ist die Kurzform von „Innovationsraum Bioökonomie im Ballungsraum“. In dieser Initiative hat sich die Provadis-Hochschule mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammengetan, um den Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft voranzutreiben – unter den Bedingungen einer dicht besiedelten und industrialisierten Metropolregion. Dabei sollen bisher kaum oder gar nicht verwertete Stoffströme, beispielsweise aus Abfällen oder Landwirtschaft, erschlossen werden. Von 38 Bewerbungen haben sich vier für die Umsetzungsphase qualifiziert, darunter das Konzept von „BioBall“.

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