Hessische Impfstrategie vorgestellt

Anlässlich einer Aktuellen Stunde hat Innenminister Peter Beuth im Landtag die hessische Impfstrategie zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus SARS-CoV-II erläutert. Sobald wirkungsvolle Vakzine in der Europäischen Union zugelassen sind, sollen diese bundesweit in sogenannten Impfzentren zum Einsatz kommen. Zurzeit befinden sich in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten insgesamt 28 Zentren im Aufbau. „Dank des unermüdlichen Einsatzes der kommunalen Familie, Hilfsorganisationen und vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer werden die Landkreise und kreisfreien Städte zeitnah den Aufbau der 28 Impfzentren abschließen können“, sagte Beuth. „Parallel statten wir die zentralen Anlaufstellen mit einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur zur Impfdokumentation aus. Unser Ziel ist es, am 15. Dezember 2020 die volle Einsatzbereitschaft für die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes zu melden.“ Zunächst werden ältere Menschen und Angehörige des Gesundheits- und Pflegesektors eine Schutzimpfung gegen Corona erhalten können. Die Reihenfolge der besonders priorisierten Gruppen wird auf Basis der Empfehlungen des Ständigen Impfkommission durch den Bund erfolgen. Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Schutzimpfung kostenlos sein. Das Land hat für die Kosten des Betriebs der Impfzentren in Hessen 170 Millionen Euro für die ersten Monate bereits zur Verfügung gestellt.

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