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Eine jetzt verlegte Stolperschwelle vor der Justizvollzugsanstalt Kassel erinnert an ein Verbrechen, das am 30. März 1945 begangen wurde.
Eine jetzt verlegte Stolperschwelle vor der Justizvollzugsanstalt Kassel erinnert an ein Verbrechen, das am 30. März 1945 begangen wurde.

Eine jetzt verlegte Stolperschwelle vor der Justizvollzugsanstalt Kassel erinnert an ein Verbrechen, das am 30. März 1945 begangen wurde. „Nur wenige Tage vor der Befreiung, am Karfreitag des Jahres 1945, führte die Gestapo zwölf Häftlinge der politischen Sonderabteilung des Zuchthauses in Wehlheiden auf den nahegelegenen Friedhof. Dort wurden sie ohne Urteil erschossen“, berichtete Justizministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Verlegung. „Wie viele andere Ereignisse aus der Zeit des ‚Dritten Reiches‘ blieb auch dieses furchtbare Verbrechen lange in Vergessenheit und wurde erst nach und nach an die Öffentlichkeit gebracht. Die Stolperschwelle soll ein weiteres Vergessen verhindern und den unschuldigen Opfern ein würdiges Andenken geben.“ Weitere Informationen.

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