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Die Menorah in Jerusalem, geschaffen von Benno Elkan. Der Bildhauer lebte lange in Frankfurt, bevor er 1934 emigrieren musste.
Die Menorah in Jerusalem, geschaffen von Benno Elkan. Der Bildhauer lebte lange in Frankfurt, bevor er 1934 emigrieren musste.

Die Menorah in Jerusalem, geschaffen von Benno Elkan. Der Bildhauer lebte lange in Frankfurt, bevor er 1934 emigrieren musste. In dem Buch „Hessen hat ein Gesicht“ von Hans Sarkowicz heißt es über den 1877 geborenen Benno Elkan, der zu Beginn der nationalsozialistischen Diktatur Deutschland verlassen musste: „Sein berühmtestes Kunstwerk steht seit 1956 vor dem israelischen Parlament, der Knesset, in Jerusalem. Es ist eine große Menorah. … Benno Elkans Skulptur ist fast 4,50 Meter hoch und 3,65 Meter breit. Auf 29 Reliefs, die von oben nach unten wie eine Bildergeschichte des jüdischen Volkes gelesen werden können, hat Elkan religiöse Überlieferungen aus dem Alten Testament neben jüngere historische Ereignisse von der Verfolgung der Juden in Europa bis zur jüdischen Besiedlung Palästinas im 20. Jahrhundert gestellt. Entstanden ist das eindrucksvolle Kunstwerk in London, wo Elkan seit Ende 1934 lebte.“

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