Hessen fördert Jüdisches Museum Frankfurt

Das Land Hessen wird das Jüdische Museum in Frankfurt mit jährlich 500.000 Euro institutionell fördern und damit den Betrieb nach dem Neubau nachhaltig sichern. „Die Bewahrung und die Vermittlung unseres historischen Erbes spielt eine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit für unsere Demokratie“, erklärte Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Für das Wissen über jüdische Geschichte und jüdisches Leben in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart gilt das aufgrund der historischen Verantwortung ganz besonders. Hier leistet das Jüdische Museum Frankfurt einen großartigen Beitrag. Deshalb ist es gut, dass sich durch den Umbau und die Erweiterung des Museums dessen Fläche deutlich vergrößert und damit die Möglichkeiten, spannende Ausstellungen zu gestalten, weiter wachsen.“ Gemeinsam mit dem Fritz-Bauer-Institut zur Erforschung der Geschichte und Rezeption des Holocaust unterhält das Jüdische Museum das Pädagogische Zentrum Frankfurt am Main, das Bildungsarbeit an Schulen leistet. Das Museum verantwortet außerdem die Vermittlungsarbeit in der Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle beim Gebäude der Europäischen Zentralbank.

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