Hessen entsendet rund 150 weitere Helfer

Aufgrund der nach wie vor katastrophalen Lage in verschiedenen Landkreisen hat der Krisenstab des Landes Rheinland-Pfalz die Länder um Unterstützung gebeten. Das Land Hessen entsendete deshalb am Samstag (17. Juli) Sanitätseinheiten in das Schadensgebiet im Landkreis Ahrweiler, insgesamt fast 150 Einsatzkräfte. Damit wurden aus den Reihen des hessischen Katastrophenschutzes bisher rund 900 Spezialisten in die Krisengebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen entsandt. „Das ganze Ausmaß der Katastrophe offenbart sich aufgrund der schwierigen Bedingungen in den getroffenen Regionen nur langsam“, erklärte Innenminister Peter Beuth. Die Helferinnen und Helfer lassen nichts unversucht, Menschenleben zu retten, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten und die Infrastruktur schrittweise wiederherzustellen. Die Katastrophenschutzbehörden der Länder stehen im dauerhaften Austausch, falls weitere Hilfe vor Ort benötigt wird. Ich danke den ganz überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Hessen für ihren Einsatz in den Krisengebieten.“ In Limburg wurden zwölf sogenannte Schnelleinsatzgruppen Transport gesammelt, um geschlossen in das Einsatzgebiet in der Nähe des Nürburgrings aufzubrechen. Sie werden die Einsatzleitung vor Ort bei der Verlegung von Patienten im Rahmen von Evakuierungsmaßnahmen unterstützen. Die Einheiten, die Teil der Sanitätszüge des Katastrophenschutzes sind, kommen aus Kassel, Marburg, Frankfurt und Darmstadt sowie den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig und Offenbach. Es handelt sich um 48 Fahrzeuge und 144 Einsatzkräfte.

Hessen-Suche