Herausragender Ermittlungserfolg bei „NSU 2.0-Drohschreiben“

Innenminister Peter Beuth und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann haben sich anlässlich der Festnahme eines 53-jährigen deutschen Staatsbürgers im Komplex „NSU 2.0-Drohschreiben“ geäußert.

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Innenminister Peter Beuth und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann
Innenminister Peter Beuth und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann

„Sollte sich der dringende Tatverdacht gegen den 53-jährigen Berliner bestätigen, ist das ein ganz herausragender Ermittlungserfolg der hessischen Strafverfolgungsbehörden“, sagte Beuth. „Das Team um den polizeilichen Sonderermittler Hanspeter Mener hat zehn Monate lang nichts unversucht gelassen, um den mutmaßlichen Täter aus der Anonymität des Darknets zu reißen. Die jahrelangen widerlichen Drohungen und Einschüchterungen gegen Personen des öffentlichen Lebens können nun in einem rechtsstaatlichen Verfahren geahndet werden. Wenn sich der Verdacht bewahrheitet, können Dutzende unschuldige Opfer sowie die gesamte hessische Polizei aufatmen. Die Drohschreiben hatten einen sehr schwerwiegenden Verdacht auf die Polizei gelenkt. Nach allem was wir heute wissen, war nie ein hessischer Polizist für die NSU 2.0-Drohmailserie verantwortlich. Wir müssen und werden aus diesem großen Erfolg aber weitere Lehren für unsere Sicherheitsbehörden ziehen. Die Ermittlungen werden mit der gleichen Beharrlichkeit und Akribie, die jetzt zum Erfolg geführt haben, fortgesetzt. Ich danke der Frankfurter Staatsanwaltschaft, dem Hessischen Landeskriminalamt und ganz besonders Hanspeter Mener und seiner AG211 für den unermüdlichen Einsatz.“

„Mit der Festnahme eines dringend tatverdächtigen Mannes ist der Staatsanwaltschaft Frankfurt ein herausragender Schritt bei der Aufklärung dieser Serie von feigen Taten gelungen“, erklärte Kühne-Hörmann. „Ich danke den Ermittlerinnen und Ermittlern der Staatsanwaltschaft Frankfurt und den anderen beteiligten Behörden für den außerordentlichen Einsatz in der ganzen Zeit. Wenn sich der dringende Tatverdacht bestätigt, ist dies eine großartige Nachricht für die Opfer, aber auch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Hass, Hetze und Drohungen werden nicht die Oberhand gewinnen.“

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