Gespräch mit Angehörigen der Opfer von Hanau

Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Angehörigen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau zu einem Gespräch in Schloss Biebrich empfangen.

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Ministerpräsident Volker Bouffier
Ministerpräsident Volker Bouffier

An dem Termin haben außerdem der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, sowie der Opferbeauftragte der Stadt, der Opferbeauftragte der Hessischen Landesregierung, Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, sowie der Hessische Landespolizeipräsident Roland Ullmann teilgenommen.

Ein erstes Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Angehörigen der Opfer hatte unmittelbar nach dem Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau stattgefunden. Außerdem empfing der Regierungschef im März in der Staatskanzlei Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, welche die Belange der Opferangehörigen vertreten. Nun setzt der Ministerpräsident seine Ankündigung eines weiteren Treffens mit den Angehörigen der Opfer um. Ziel ist es, ein halbes Jahr nach der Tat mit ihnen über die vergangenen Monate, ihre Sorgen und Ängste sowie Bedürfnisse zu sprechen.

„Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Angehörigen der Opfer des schrecklichen Anschlags meine tiefe Anteilnahme und mein Mitgefühl auszudrücken und im persönlichen Gespräch zu erfahren, wie sie die vergangenen Monate erlebt haben. Außerdem möchte ich gemeinsam mit ihnen, den zuständigen Opferbeauftragten und unserem Landespolizeipräsidenten erörtern, wie wir nach vorne blicken und über die bereits bestehenden Programme der Landesregierung hinaus ein friedliches und von Vielfalt geprägtes Leben ohne Rassismus, Hetze und Hass in unserer gemeinsamen Heimat Hessen gestalten können“, sagte Ministerpräsident Bouffier

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