Familienzentren erhalten Förderbescheide

„Familienzentren sind ein Gewinn für alle Familien in Hessen“, so Sozial- und Integrationsminister Kai Klose.

„Sie bieten Beratung, Unterstützung und Hilfe – und stehen als wohnortnahe Anlaufstelle in allen Familien-Lebenslagen zur Verfügung.“ Um Familien im Land weiter zu stärken, fördert das Ministerium für Soziales und Integration auch in diesem Jahr die Zentren. Dabei ist es gelungen, die Anzahl der geförderten Einrichtungen auf nunmehr 188 zu erhöhen und die Fördersumme von bisher 13.000 € auf bis zu 18.000 € pro Haus und Jahr zu steigern. In den Familienzentren sind Menschen aller Generationen und Kulturen willkommen. Sie sind nicht nur in Städten, sondern auch im ländlichen Raum wichtige Knotenpunkte. Die Einrichtungen machen Bildungs- und Erziehungsangebote, sind in der Kinderbetreuung und Elternberatung aktiv, veranstalten Kurse zu verschiedenen Themen oder bieten Seniorenkreise und Freizeitaktivitäten an. Die Zentren tragen dazu bei, gemeinschaftliches Miteinander zu stärken. Zudem fördert die Landesregierung seit Oktober 2020 auch die Landesservicestelle Familienzentren in Hessen, die bei der „Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie“ in Bensheim angesiedelte Koordinierungsstelle. Diese bietet den lokalen Familienzentren fachliche Unterstützung und fördert auch die Vernetzung untereinander. Insgesamt investiert das Land in Zentren und Koordinierungsstelle aktuell rund 3,8 Millionen Euro. Auch für das Kalenderjahr 2022 können Familienzentren beim Ministerium für Soziales und Integration Förderung beantragen. Die Frist endet jeweils mit dem 31.10. des Vorjahres. Anträge sind beim Regierungspräsidium Kassel zu stellen.

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