Europäische Impfwoche

Routine-Impfungen sollten nach den Worten von Sozialminister Kai Klose auch in der jetzigen Situation nicht aus dem Blick geraten. Das diesjährige Motto der Europäischen Impfwoche, die noch bis zum 26. April stattfindet, lautet „gemeinsam geschützt“ (protectedtogether). Auch in Hessen wird dieser Leitgedanke aufgenommen. „Gerade in der jetzigen Situation wird durch das Fehlen eines Impfstoffs für den Einsatz gegen SARS-CoV-2 deutlich, wie wichtig Impfungen für den Schutz unserer Gesundheit sind“, sagte Klose. „Impfstoffe und Gemeinschaftsimmunität sind von ungeheurer Bedeutung zum Schutz vulnerabler Gruppen – das aktuelle Coronavirus zeigt das nachdrücklich. Jeder kann dazu beitragen, indem er sich impfen lässt: Machen Sie mit!“ Das Sozialministerium beteiligt sich sowohl auf Bundes- als auch Landesebene intensiv an der Verbesserung der Impfsituation. So sitzt Hessen aktuell der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NALI) vor und treibt im Land durch die Integrierte LandesImpfStrategie (ILIS) die Erhöhung der Impfquoten voran. „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die der Medizin zur Verfügung stehen“, betonte Klose. So sollten Mädchen wie Jungen gegen das humane Papillomvirus (HPV) geimpft werden, denn niemand sollte an Krebs erkranken oder sterben, besonders dann, wenn eine Impfung existiert. Die Impfung von Kindern gegen Röteln verhindert, dass sich Infektketten ausbilden und sich Schwangere infizieren, was fatale Folgen für das ungeborene Leben hätte. Eine Impfung gegen Hepatitis B schützt vor durch das Virus verursachten chronischen Erkrankungen und vor Leberkrebs. Klose: „Impfungen ermöglichen es Kindern, sich zu gesunden Erwachsenen zu entwickeln. Aber mit der Kindheit ist das Thema Impfen nicht abgeschlossen. Auch für Erwachsene ist es von großer Bedeutung, ihren Impfschutz regelmäßig überprüfen und auffrischen zu lassen. Die jährliche Impfung gegen Influenza sollte eine Selbstverständlichkeit werden.“

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