EU-Mittel gehen nach Hessen

Mit weiteren 1,7 Millionen Euro fördert die EU hessische Partner in europäischen Projekten zum Klima- und zum Ressourcenschutz, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mitteilte. Das EU-Programm Interreg Nordwesteuropa zielt auf länderübergreifende Kooperationen. In der aktuellen Runde wurden vier Projekte mit hessischer Beteiligung ausgewählt:

► Das Projekt RegEnergy (Renewable Energy Regions) will unter Federführung des Klimabündnisses Frankfurt Partnerschaften zwischen städtischen und umliegenden ländlichen Gebieten zur Erzeugung erneuerbarer Energien schaffen.
► DGE-ROLLOUT (Roll-out of Deep Geothermal Energy in North-West Europe), an dem die Technische Universität Darmstadt beteiligt ist, verfolgt das Ziel, Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von Tiefengeothermie zu reduzieren.
► OPIN (Ocean Power Innovation Network) widmet sich unter Mitarbeit des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) der Nutzung von Meeresenergie.
► Di-Plast (Digital Circular Economy for the Plastics Industry) zielt unter Beteiligung der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. in Bad Homburg und der europäischen Organisation der Kunststofferzeuger Plastics Europe in Frankfurt auf einen erhöhten und verbesserten Einsatz von recyceltem Kunststoff im Verpackungs- und im Bausektor.

Seit 2016 wurden im Rahmen von Interreg Nordwesteuropa 16 Projekte mit hessischen Partnern genehmigt, so dass insgesamt knapp 6,6 Millionen EU-Mittel nach Hessen fließen werden.

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