Erwerbstätige waren 4,7 Milliarden Stunden tätig

Die Erwerbstätigen in Hessen haben 2018 rund 4,7 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden gegenüber dem Vorjahr um 62 Millionen Stunden oder 1,3 Prozent zu. Für Hessen wurde damit ein neuer Höchststand erreicht. Grund für den Anstieg des Arbeitsvolumens in Hessen ist im Wesentlichen die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen. Diese nahm 2018 um 1,4 Prozent zu und erreichte mit 3,48 Millionen Personen ebenfalls einen neuen Höchststand. Eine Erwerbstätige oder ein Erwerbstätiger arbeitete im Durchschnitt 1.359 Stunden. Dabei beeinflusst der Wirtschaftsbereich die Arbeitszeit pro Kopf. Im Baugewerbe war sie mit 1592 Stunden am höchsten. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei betrug sie 1536 Stunden und im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) 1446 Stunden. Im Dienstleistungsbereich betrug die durchschnittlich geleistete Jahresarbeitszeit 1324 Stunden. Die Unterschiede ergaben sich in erster Linie durch das unterschiedliche Ausmaß, in dem Vollzeitarbeit oder andere Beschäftigungsformen wie zum Beispiel Teilzeit eingesetzt wurden.

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