Erstmals Förderung bei der Umstellung auf Öko

Ökoanbaufläche ist in Hessen auf 16 Prozent gestiegen und hat damit einen neuen Rekordwert erreicht. „Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen immer häufiger Bio-Lebensmittel“, sagte Umweltministerin Priska Hinz. „Gerade in der Pandemie hat die Nachfrage noch einmal zugenommen. Durch unsere Förderung konnten wir die Ökoanbaufläche in Hessen in den letzten Jahren stetig steigern und ich kann heute einen neuen Rekord verkünden: 2014 waren es noch 11,4 Prozent, mittlerweile werden 16 Prozent der gesamten Agrarfläche ökologisch bewirtschaftet. Über 2.300 Ökobetriebe bauen jetzt auf über 120.000 Hektar hessische Bio-Lebensmittel an. Bundesweit werden 10 Prozent der Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet, damit nimmt Hessen einen Spitzenplatz in Deutschland ein. Wir sind Vorreiter und Ökomodellland für Deutschland. Und wir werden noch einen Schritt weitergehen: Bis 2025 wollen wir 25 Prozent erreichen. Deshalb setzen wir für den Ökolandbau in Hessen nochmal zusätzliche Anreize und fördern die Betriebe erstmals auch während der Phase der Umstellung.“ Mit der neuen Umstellungsprämie werden landwirtschaftliche Betriebe unterstützt, die auf Öko umstellen wollen. Für diese Betriebe fallen für Kontrollen und die Zertifizierung zusätzliche Kosten an. Während dieser Umstellungsphase können sie ihre Produkte aber noch nicht „Bio“ nennen und deshalb noch nicht von den höheren Marktpreisen für Bio-Produkte profitieren.

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