Erfolgreich im Wettbewerb um EU-Förderung

Zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hessischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben im vergangenen Jahr ERC-Grants eingeworben. Diese Förderung des Europäischen Forschungsrats ist so etwas wie der „kleine Nobelpreis“ der Europäischen Union und unterstützt visionäre Forschung mit bis zu 2,5 Millionen Euro für fünf Jahre. „Ich gratuliere allen Spitzenforscherinnen und -forschern, die 2020 im Wettbewerb um diese Förderung erfolgreich waren“, erklärte Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Sie haben sich in einer unabhängigen internationalen Begutachtung durchgesetzt und spielen in der Top-Liga mit. Es ist mir wichtig, dass Hessens Hochschulen und Forschungseinrichtungen in dieser obersten Liga der Wissenschaft mitspielen. Deshalb unterstützen wir sie mit dem neuen Programm Hessen Horizon besonders dabei, sich um Mittel aus der europäischen Forschungsförderung zu bewerben.“ Auch in EU-Forschungsverbünden bringen sich hessische Hochschulen und Forschungseinrichtungen stark ein. So sind Forschende der Goethe-Universität Frankfurt zentral an Projekten zur Bewältigung der Corona-Pandemie beteiligt. Die Justus-Liebig-Universität Gießen konnte in der EU-Verbundforschung zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Virus beitragen und zum Test von Covid-19-Behandlungen im Labor. Die Philipps-Universität Marburg arbeitet in einem Projekt mit fast 40 Partnern in der Virusforschung, auch das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie mit einem Standort in Frankfurt forscht mit EU-Unterstützung unter anderem an Mutationen des Virus.

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