Erfolg für Forschungsprojekte hessischer Universitäten

Hessens Universitäten waren in der aktuellen Förderrunde für Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sehr erfolgreich. Unter den Sonderforschungsbereichen, deren Einrichtung oder Fortführung die DFG jetzt bekannt gab, finden sich sieben Projekte aus Hessen. Gefördert werden Verbünde in der Atmosphärenforschung, der Mathematik, der pharmakologischen Forschung, der Virologie, der Kern-/Astrophysik, den Material- und den Energiewissenschaften. Mit den Sonderforschungsbereichen fördert die DFG, die größte Forschungsförderorganisation in Deutschland, langfristige Projekte exzellenter Grundlagenforschung. „Der Erfolg unserer Universitäten ist eine tolle Nachricht und eine Bestätigung dafür, dass wir als Land in der Forschungsförderung auf Profil und Zusammenarbeit setzen“, erklärt Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Die hessischen Hochschulen sind besonders dort stark, wo sie ihre Spitzenforschung im regionalen Verbund bündeln. Dies gilt etwa für die Strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten, in der die Goethe-Universität Frankfurt, die Technische Universität Darmstadt und die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz kooperieren. Auch der Forschungscampus Mittelhessen, für den die Philipps-Universität Marburg, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen zusammenarbeiten, ist ein gelungenes Beispiel erfolgreicher Kooperation. Beide Zusammenschlüsse sind eine wichtige Basis für die hessischen Sonderforschungsbereiche. Zudem schaffen wir mit dem bundesweit einzigartigen hessischen Forschungsförderprogramm LOEWE eine weitere Grundlage für diese Erfolge.“ Sonderforschungsbereiche sind von der DFG auf bis zu zwölf Jahre angelegte Verbundprojekte der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fächerübergreifend zusammenarbeiten. Sie ermöglichen anspruchsvolle, langfristig konzipierte Forschungsvorhaben und dienen der Schwerpunkt- und Strukturbildung.

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