Erfolg der ZIT gegen organisierte Rauschgiftkriminalität

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) hat bei einer international konzertierten Strafverfolgungsaktion gegen die organisierte Kriminalität mitgewirkt. Durch Europol koordiniert, wurden in insgesamt 15 Ländern Maßnahmen durchgeführt. In Deutschland wurden über 150 Objekte durchsucht und mehr als 70 Beschuldigte festgenommen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag dabei in Hessen. „Die ZIT ist nicht nur zuständig für Cybercrime im engeren Sinne, sondern auch wenn der technische Sachverstand der Ermittlerinnen und Ermittler gefragt ist“, erklärte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann. „In diesem Fall waren es Daten von sogenannten Kryptohandys, das sind abhörsichere Telefone, die den Verdacht ergaben, dass hierüber kriminelle Gruppen ihre Geschäfte tätigen. Konkret ging es um gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln und Waffen. Auf Grundlage der erlangten Daten sei im Rahmen eines „Action Days“ ein weltweiter Schlag gegen die Täter und damit die organisierte Kriminalität gelungen. Die ZIT ist erster Ansprechpartner des Bundeskriminalamtes für Internetstraftaten bei noch ungeklärter örtlicher Zuständigkeit in Deutschland oder bei Massenverfahren gegen eine Vielzahl von Tatverdächtigen bundesweit. Zuletzt waren der ZIT beachtliche Ermittlungserfolge gegen die Malware „Emotet“ und die Kinderpornografieplattform „Boystown“ gelungen.

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