Engpass bei Erntehelferinnen und Erntehelfern eindämmen

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie stellen die gesamte Gesellschaft vor eine große Herausforderung. „Auch die Landwirtschaft ist in besonderer Weise betroffen: Durch die aktuelle Witterung beginnt die Spargelsaison in diesem Jahr deutlich früher“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. „Leider können in Folge der Grenzschließungen viele der fleißigen und für die Spargelernte unverzichtbaren Saisonarbeitskräfte aus Südost- und Osteuropa im Moment nicht oder nur mit großer Mühe nach Deutschland einreisen.“ Die Lage in den Betrieben ist sehr ernst, denn ohne die Erntehelferinnen und Erntehelfer kann die Spargelernte nicht bewältigt werden. Engpässe beim Spargel, aber auch bei anderen Gemüsearten könnten die Folge sein. Auch fürchten die Landwirtinnen und Landwirte in dieser Situation um ihre Existenz. „Wir haben uns auf Bundesebene bereits mit aller Kraft dafür eingesetzt, dass es schnelle und stabile Regelungen zur Gewährleistung der Einreise für die Saisonarbeitskräfte für Gartenbau und Landwirtschaft gibt“, so Hinz. „Auch der Transit durch andere Länder der EU muss trotz allgemeiner Grenzschließung sichergestellt sein.“ Der Engpass wird sich voraussichtlich auch auf die Preisentwicklung auswirken. „Ich bitte um Verständnis und Akzeptanz für eventuell höhere Preise für regionale Produkte. Mit dem Kauf regionaler Produkte können wir dennoch alle einen Beitrag leisten und unsere Bäuerinnen und Bauern unterstützen.“

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