Durchschnittlich 520 Euro mehr pro Kopf für Konsum und Sparen

2017 stieg das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Hessen gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent oder gut 4,0 Milliarden Euro auf einen Wert von 143,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, standen im Durchschnitt jeder Einwohnerin und jedem Einwohner in Hessen 23.100 Euro für Konsumzwecke oder zum Sparen zur Verfügung. Das waren 520 Euro oder 2,3 Prozent mehr als 2016. Mit 33.800 Euro je Einwohnerin und Einwohner wurde für den Hochtaunuskreis der höchste Wert unter den 26 hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten ermittelt. Es folgten der Main-Taunus-Kreis mit 27.000 Euro, die Landeshauptstadt Wiesbaden mit 25.300 Euro sowie der Rheingau-Taunus-Kreis mit 25.000 Euro. Die niedrigsten Werte verzeichneten die kreisfreien Städte Offenbach am Main mit 18.000 Euro pro Kopf und Kassel mit 19.100 Euro pro Kopf. Das verfügbare Einkommen ist der Betrag, der den Einwohnerinnen und Einwohnern nach Abzug der direkten Steuern und Sozialbeiträge und unter Berücksichtigung der empfangenen Einkommensübertragungen wie Renten, Pensionen, Kindergeld sowie weiterer Sozialleistungen zur Verfügung steht. Neben den Entgelten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden auch Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit und Kapitaleinkünfte berücksichtigt.

Hessen-Suche