Digitale Endgeräte als riesiges Potenzial für den Unterricht

„Digitale Endgeräte können den Unterricht an unzähligen Stellen bereichern“, stellte Kultusminister Lorz bei seinem Besuch der „iPad-Klasse“ des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen fest.

Im Gespräch mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften hat sich der Minister über die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht. Bereits seit dem vergangenen Schuljahr verzichtet eine Klasse des Gymnasiums im Unterricht fast komplett auf Bücher und arbeitet stattdessen mit digitalen Endgeräten. Das Pilotprojekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Geräte grundsätzlich in allen Fächern zum Einsatz kommen und von den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause genommen werden können. Das beste digitale Werkzeug helfe aber nichts, wenn Lehrkräfte es nicht bedienen könnten, so Lorz. „Deshalb freut es mich so sehr, dass das Kollegium des Grimmelshausen-Gymnasiums an einem Strang zieht und sich systematisch fortbildet.“ Wegen der großen Nachfrage richte die Schule im neuen Schuljahr drei weitere solcher Klassen ein, informierte die Schulleiterin. „Gemeinsam mit den Schulträgern stocken wir die Bundesmittel aus dem DigitalPakt im Rahmen unseres Programms ‚Digitale Schule Hessen‘ auf rund 500 Millionen Euro auf und nehmen weitere 50 Millionen Euro in die Hand, um Schülerinnen und Schüler, die in ihren Elternhäusern nicht auf ein digitales Endgerät zugreifen können, mit Laptops und Tablets auszustatten“, so der Minister abschließend.

Hessen-Suche