Biontech-Werk in Marburg beginnt mit Auslieferung

Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem virtuellen Treffen mit Vertretern des Unternehmens Biontech über das Produktionswerk in Marburg informiert. In dem Gespräch ging es insbesondere um den Fortschritt der seit rund zwei Monaten laufenden Impfstoffproduktion am hessischen Standort. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat dem Marburger Werk die offizielle Zulassung erteilt. Damit können jetzt die ersten Impfstoffe das Werksgelände verlassen. „Das ist ein sehr gutes Signal und macht große Hoffnung“, sagte Bouffier. „250 Millionen Impfdosen sollen bereits in diesem Halbjahr in Marburg produziert werden. Bei vollständigem Betrieb können laut Biontech jährlich bis zu einer Milliarde Dosen des Impfstoffs hergestellt werden. Das Werk in Mittelhessen wird damit eine der größten Produktionsstätten von mRNA-Impfstoffen weltweit sein.“ Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte als zuständige Überwachungs- und Genehmigungsbehörde in Absprache mit Biontech die zunächst fertiggestellten Produktionsstätten sehr schnell intensiv geprüft und am 28. Januar zugelassen. „Es ist uns gelungen, das Verfahren in Rekordgeschwindigkeit abzuschließen und damit den Weg für die Produktionsstätte zu ebnen. Das werden wir auch künftig so tun, sollten weitere behördliche Abnahmen erforderlich sein“, sagte Bouffier.

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